Christian Meyer ist Direktkandidat der FDP im Wahlkreis Neckar-Zaber zur Bundestagswahl 2013

Christian Meyer

(Freiberg am Neckar) Die Neuauflage der Wahlkreiskonferenz hat am Abend, des 13. September,Christian Meyer(49) zum Direktkandidaten der FDP im Wahlkreis Neckar-Zaber nominiert. In einer Kampfkandidatur setzte sich Meyer gegenAntonio Bergamotto(41) mit 22 zu 13 Stimmen durch.„Mit Leidenschaft und Herz werde ich die Anliegen unseres Wahlkreises vertreten“, versprach Meyer in seiner Bewerbungsrede. Nötig wurde die Wiederholung, weil der BundestagsabgeordneteHarald Leibrecht(50) seine Kandidatur vor wenigen Wochen zurückzog. Inhaltlich sieht Meyer seine Stärken bei der Energiepolitik. In dieser Branche ist der Bauingenieur auch beruflich verwurzelt.„Die politischen Gegner sind so berauscht von dem Atomausstieg, dass sie es billigend in Kauf nehmen, dass alte Ölkraftwerke wieder ans Netz genommen werden“, gibt der zweifache Familienvater zu bedenken. Insbesondere eine sinnvolle Netzanbindung für die gesamte Region sei eine der Zukunftsprojekte, für die er sich nun auch als Politiker einsetzen möchte.

Alexander Schopf Rouven Süpfle
Kreispressesprecher Pressebeauftragter

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1 Kommentar

  1. Lore Bernecker-Boley sagt:

    kein Kommentar sondern eine Anfrage an den Bundestagskandidaten Herrn Christian Meyer
    mit der Bitte um Weiterleitung

    Ihre Position zum Ausbau des Zivilen Friedensdienstes

    Sehr geehrter Herr Meyer,

    die Bundesregierung investiert sehr viel Geld in militärische Reaktionen auf Krisen und Konflikte. Dabei ist bekannt, dass rund die Hälfte aller Länder in den ersten fünf Jahren nach einem Waffenstillstand eine erneute Eskalation der Gewalt erlebt. Meiner Meinung nach kann nur eine zivile Gewaltprävention die Ursachen solcher Konflikte angehen und einen langfristigen Frieden sichern. Deshalb fordere ich von Bundestag und Bundesregierung den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes.

    Ich bin überzeugt, dass die zunehmenden Konflikte um Ressourcen, die Folgen des Klimawandels und die zunehmende Anzahl instabiler Staaten die Stärkung der zivilen Krisenprävention und Friedensförderung zu einer der zentralen Herausforderungen für die deutsche Entwicklungs- und Friedenspolitik machen. In einer Studie der Bundesregierung heißt es: „Der Zivile Friedensdienst könnte weit mehr erreichen, wenn der Wirkungsbereich auf eine breitere lokale und nationale Interventionsebene ausgedehnt würde.“

    Ich erwarte, dass der nächste Bundestag diese Herausforderungen anerkennt und den Zivilen Friedensdienst in den nächsten drei Jahren um jährlich mindestens je 20 Millionen Euro ausbaut.

    Als Kandidat zur Bundestagswahl 2013 bitte ich Sie um Erklärung: Werden Sie nach Ihrer Wahl in den Bundestag für den vorgeschlagenen Ausbau des Zivilen Friedensdienstes stimmen?

    In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

    Lore Bernecker-Boley
    Comeniusstr. 18
    74321 Bietigheim-Bissingen